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| Jahr | Modell | Bemerkungen |
|---|---|---|
| 1959 | Nikon F | Der Beginn der Legende – gebaut bis 1974. |
| 1960 | ||
| 1961 | Nikkorex F | Vorläufer der „Nikkormat“ als Niedrigpreis-Alternative zur F, nicht lange gebaut. |
| 1962 | Nikon F Photomic | Erster Messsucher. |
| 1963 | ||
| 1964 | ||
| 1965 | Nikon F Photomic T | Erster Sucher mit Innenmessung. |
| Nikkormat FT | Preiswerte Variante, für Einsteiger oder als Zweitgehäuse. | |
| Nikkormat FS | Wie Nikkormat FT, aber ohne Belichtungsmessung und Spiegelfeststeller. | |
| 1966 | ||
| 1967 | Nikon F Photomic Tn | Erster Prismensucher mit mittenbetonter Messung. |
| Nikkormat FTn | Mittenbetonte Messung, neue Lichtstärkeeingabe. | |
| 1968 | Nikon F Photomic FTn | Halbautomatische Lichtstärkeeingabe. |
| 1969 | ||
| 1970 | ||
| 1971 | Nikon F2 Nikon F2 Photomic |
Zweite Generation der Profi-Nikons; „Photomic“ mit Messsucher DP-1. |
| 1972 | Nikkormat EL | Zeitautomatik; Nikons erste elektronische Kamera. |
| 1973 | Nikon F2S Photomic | Messsucher DP-2 mit Leuchtdioden statt Nadelanzeige. |
| 1974 | ||
| 1975 | Nikkormat FT2 | Modifizierte FTn. |
| 1976 | Nikon F2SB | Messsucher DP-3 mit Silizium-Fotodioden statt CdS-Zellen. |
| Nikon F2T | Titan-Gehäuse mit Titan-Sucher DE-1T. | |
| Nikon F2H | Highspeed-Version (10 B/s); Titan-Gehäuse, spezieller Motor MD-100. | |
| Nikkormat ELw | Winder-Anschluss („w“). | |
| 1977 | Nikon F2A | Messsucher DP-11, wie DP-1, aber AI-Kupplung. |
| Nikon F2AS | Messsucher DP-12, wie DP-3, aber AI-Kupplung. | |
| Nikkormat FT3 | Wie FT2, aber mit AI-Kupplung. | |
| Nikon EL2 | Trotz „Nikon“ im Namen eigentlich letztes Nikkormat-Modell; wie ELw, aber mit AI-Kupplung. | |
| Nikon FM | Erstes Modell einer neuen Generation mit relativ kompakten Gehäusen. | |
| 1978 | Nikon FE | Elektronische Version der FM; erste nachrüstbare Datenrückwand (MF-12; für FE und FM). |
| 1979 | Nikon EM | Sehr einfaches „Knipser-Modell“ ohne manuelle Eingriffsmöglichkeit. |
| 1980 | Nikon F3 | Dritte Profi-Generation, gebaut bis 2001. |
| 1981 | ||
| 1982 | Nikon F3HP | „High-Eyepoint“-Sucher DE-3, wurde in dieser Version bis zuletzt gebaut. |
| Nikon F3T | Titan-Gehäuse, anfangs Titan-farbig („Champagner-Version“), später schwarz. | |
| Nikon FM2 | FM-Nachfolgerin, mit 1/4000 s damals schnellste Kleinbild-Spiegelreflex-Kamera. | |
| Nikon FG | In der Hierarchie EM-Nachfolge-Modell; erste Nikon mit Programmautomatik. | |
| 1983 | Nikon F3AF | Erste Autofokus-Nikon mit speziellem Sucher DX-1. |
| Nikon F3P | „P“ für „press“ – nicht im normalen Handel erhältliche Version (NPS). | |
| Nikon FE2 | Blitz-Innenmessung mit damals kürzester Synchronzeit überhaupt: 1/250 s. | |
| Nikon FA | Erste Nikon mit Mehrfeldmessung (Vorläufer der späteren Matrixmessung). | |
| Nikon FM2N | Modifizierte FM2, jetzt mit Synchronzeit 1/250 s. | |
| 1984 | Nikon FG-20 | Einfachere Version der FG ohne Programmautomatik und Blitz-Innenmessung. |
| 1985 | Nikon F-301 | Erste Nikon mit eingebautem Motor. |
| 1986 | Nikon F-501 | Erste in Serie gebaute Nikon mit Autofokus. |
| 1987 | Nikon F-401 | Gegenüber F-501 verbessertes Autofokus-Modul; konsequent auf AF ausgelegt. |
| 1988 | Nikon F4 Nikon F4s |
Letztes Profi-Modell, das ohne Modifikationen nicht-AI-Objektive aufnehmen kann; F4s: grösseres Batterieteil. |
| Nikon F-801 | Erste Nikon mit Matrixmessung. | |
| 1989 | Nikon F-401s | Neues Autofokus-Modul und kleine Detail-Änderungen gegenüber F-401. |
| 1990 | Nikon F-601 Nikon F-601M |
Ablösung der F-501 und F-301; Spotmessung und Belichtungsreihen-Funktion, aber keine Abblendtaste. F-601M: kein eingebauter Blitz, kein Autofokus, keine Spotmessung. |
| 1991 | Nikon F4e | Grösseres Batterieteil; nicht für US-Markt. |
| Nikon F-801s | Gegenüber F-801 neu Spotmessung und schnellerer Autofokus. | |
| Nikon F-401x | Im Vergleich zur F-401s jetzt volle Matrixmessung und prädiktiver Autofokus der F4 und F-801s, eingebauter Blitz jetzt bis 28 mm (F-401s: 35 mm) Brennweite. | |
| 1992 | Nikon F90 | Erstes Modell einer neuen Generation: 3D-Matrixmessung, Multi-Sensor-TTL-Technik, Anschluss für Datenübertragung. |
| 1993 | Nikon F3Limited | Ähnlich F3P; nur für japanischen Binnenmarkt. |
| Nikon FM2/T | FM2N mit Titangehäuse. | |
| 1994 | Nikon F50 | Vollelektronisches Einsteigermodell, 3D-Matrixmessung der F90, einfach zu bedienen. |
| Nikon F70 | Löste die F-801s ab; recht gut ausgetattet (Belichtungsreihen-Funktion, erster eingebauter 3D-Multi-Sensor-Blitz – leider keine Abblendtaste und kein Spiegelfeststeller); z.T. umstritten wegen „Mäuse-Fernseher“ (farbige LCD-Anzeige). | |
| Nikon F90X Nikon F90X Professional |
Im Vergleich zur F90 schnellerer Autofokus und Verschlusszeit-Einstellung jetzt in Drittelstufen, „Professional“-Version mit (auch separat erhältlichem) Hochformat-Handgriff MB-10. | |
| 1995 | Nikon FM10 | Preisgünstige manuell zu bedienende Kamera: Kein Autofokus, kein Motoranschluss, keine DX-Erkennung, aber Doppelbelichtung und Abblendtaste. Wie die als elektronische Variante dazu 1997 vorgestellte FE 10 ursprünglich für den asiatischen Markt gebaut. |
| 1996 | Nikon F3HighSpeed | Spezialversion der F3P; mit eigenem Motor MD4H bis 13 Bilder/s; nicht im normalen Handel (NPS). |
| Nikon F5 | Bei der Vorstellung die schnellste und zu ihrer Zeit sicher die beste Kleinbild-System-Kamera überhaupt. | |
| 1997 | Nikon FE10 | Ursprünglich nur für den asiatischen Markt gedacht, 1997 in Deutschland eingeführt; elektronische Variante der seit 1995 in Europa erhältlichen FM 10 mit Zeitautomatik. Leicht und kompakt (375 g), kein Autofokus; wurd von Cosina für Nikon gebaut. |
| 1998 | Nikon F60 | Mittelklasse-Modell, charakteristisch: von der F5 übernommenes Einstellrad auf der Rückseite. Metallgehäuse. |
| Nikon F5 Limited | Auf 2000 Exemplare limitierte Sonderausgabe zum 50-Jahre-Jubiläum der Vorstellung der ersten Nikon-Kleinbildkamera. Nur äusserlich gegenüber Serien-F5 in Details verändert. | |
| 1999 | Nikon F100 | Die „kleine Schwester“ der F5 bietet ausser Wechselsuchern, Color-Messung und Spiegelvorauslösung fast alle Eigenschaften des Top-Modells – eine enorm erfolgreiche Kamera. |
| 2000 | Nikon F75 | Unkomplizierte Einsteiger-Kamera mit gehobenen Ausstattungsdetails wie Belichtungsreihen-Automatik und Mehrfachbelichtung. |
| Nikon F80 | Sehr gut ausgestattetes Modell für den gehobenen Amateurmarkt zum halben Preis einer F100 (oder 25% einer F5). Keine wechselbaren Einstellscheiben, aber interessante Innovation: In den Sucher einblendbares Gitter (das es leider bis heute bei den „Profi“-Modellen, analog oder digital, nicht gibt). | |
| 2001 | Nikon FM3A | Noch einmal eine FM – „ein Fest für die analogen Puristen“ (Braczko 2004). Weiterentwicklung der FM2N mit Zeitautomatik, gewissermassen eine Kreuzung aus FM2 und FE2. |
| 2002 | Nikon F55 | Einsteigermodell (nur silbern), Motivprogramme eher amateurhaft, aber 3D-Matrixmessung. |
| Nikon F65 | 5-Feld-AF, 3D-Matrixmessung speziell für Verwendung mit D- und G-Nikkoren. Gute Mittelklasse. | |
| 2004 | Nikon F6 | Die Krönung und wohl der Abschluss der Analog-Ära bei Nikon, heute die einzige analoge Spiegelreflexkamera im Nikon-Programm. Die zweifellos beste analoge Autofokus-Kleinbildkamera, die je gebaut wurde (gebaut worden sein wird?). Aluminium-/Magnesium-Gehäuse, erstmals an einer analogen Kamera LCD-Monitor, 11-Feld-Autofokus, Datenspeicherung auf CompactFlash-Speicherkarte (Zusatzgerät MV-1 zum Lesen erforderlich), keine Wechselsucher mehr. |
Literatur:
Copyright © 2000–2008 und verantwortlich für den Inhalt:
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Erste Veröffentlichung am 23. April 2000, letzte Bearbeitung am 24. März 2008.
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