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MOB Compagnie du chemin de fer Montreux – Oberland Bernois www.ozdoba.net/mob |
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Es versteht sich von selbst, dass diese Seite kein umfassendes „Eisenbahnwörterbuch“ sein kann. ich möchte Ihnen lediglich einige bei der MOB und in der – zu einem grossen Teil französischen – MOB-Literatur geläufige Begriffe auflisten, damit Sie diese richtig einordnen können.
Ich gehe davon aus, dass die Leserinnen und Leser dieser Seite grundsätzlich des Französischen mächtig sind; dass les trains (m), die Züge, auf les rails (m), den Schienen, fahren, sollte bekannt sein. Da geht es dann aber schon mit den eher unbekannten Vokabeln weiter: Sie fahren unter la caténaire, der Oberleitung, und die ganz modernen nehmen dafür un pantographe unijambiste, also einen Einholm-Pantographen.
Grundsätzlich ist, laut Wörterbuch, un autorail dasselbe wie une automotrice, also ein Triebwagen. Hier gibt es aber eine kleine Spezialität bei der MOB: Als „autorail“ werden, fast schon wie eine Typenbezeichnung (und deshalb auch häufig in Anführungszeichen), ausschliesslich die Triebwagen BDe 4/4 der 3000er Serie bezeichnet – fragen Sie mich bitte nicht, warum …
Dass une locomotive GDe 4/4 der 6000er Serie eigentlich un fourgon automoteur, ein Gepäcktriebwagen, ist, sollte man wissen, ebenso, dass die ABDe 8/8 4001–4004 bei der MOB keine automotrices articulées, also Gelenktriebwagen, sondern automotrices doubles, Doppeltriebwagen, sind.
Une rame-navette oder rame réversible ist ein Pendelzug, und une rame automotrice ein Triebwagenzug (z.B. 5001–5301). Diese Züge haben neben dem Triebwagen une voiture-pilote, einen Steuerwagen.
Wird fortgesetzt …
Literatur:
Copyright © 2004–2008 und verantwortlich für den Inhalt: Christoph Ozdoba.
Erste Veröffentlichung am 1. Juni 2004, letzte Bearbeitung am 3. März 2008.
Adresse dieser Seite: http://www.ozdoba.net/mob/varia/mob_franz_deu_d.html