![]() Die Hybrid-Fahrzeuge CT 200h · HS 250h · GS 450h · LS 600h · RX 450h |
Ich liebe meinen Toyota Prius. Er ist geräumig, komfortabel, sparsam, zuverlässig – und er macht Spass. Eigentlich bietet er damit alles, was man von einem Auto erwarten kann.
Einen Prius kauft man, nach unserer Erfahrung, nicht wie ein beliebiges anderes Auto. Die Entscheidung für Toyotas Grossserien-Vollhybrid bedeutet üblicherweise (wenn man nicht vorher schon Prius fuhr) eine relativ radikale Änderung der eigenen Autofahr-Gewohnheiten, vielleicht der Einstellung zum Auto insgesamt. „Das ist ja schon ein Paradigmenwechsel“, kommentierte ein Kollege, dem ich vom Prius erzählte und der wusste, welches Auto ich bis dahin fuhr. Mit dem Interesse an der Hybridtechnik und der Marke Toyota landet man irgendwann ganz zwangsläufig bei den Lexus-Hybriden – Prius auf höherem Niveau?
Sicher nicht – Lexus ist eine andere Welt. Wenn man (wie ich) von technischer Innovation, Liebe zum Detail und ständiger Optimierung auf dem Weg zur Perfektion begeistert ist, kann man gar nicht anders – man ist vom Lexus fasziniert. Die Hybrid-Technik ist vom Konzept her („Hybrid Synergy Drive“) in einem LS 600h die gleiche wie in meinem Prius, aber der Ansatz ist doch ein anderer:
Der Prius ist ein „Umweltauto“. Er ist auf niedrigen Verbrauch optimiert, und auch, wenn man kein überzeugter Grüner ist, fährt man ihn einfach mit einem guten Gewissen. Die Hybrid-Technik im Lexus geht – bewusst – von einem anderen Ansatz aus: Der Lexus erlaubt Hoch- und Höchstleistungen mit relativ niedrigem Verbrauch. Dieses „relativ“ ist der Schlüssel: Zwar erreicht ein 299 PS starker Lexus-Hybrid, der RX 450h, in der Schweiz sogar die Einstufung in die Energie-Effizienz-Kategorie A, aber das ist, mindestens bei den Limousinen der GS- und LS-Reihen, nicht das eigentliche Ziel. Die 345 PS Systemleistung bei 7,6 l/100 km eines GS 450h bedeuten, wie Lexus selbst formuliert, „eine sportliche Leistung, die an die Kraft eines V8-Triebwerks erinnert. Und das bei Verbrauchs- und Emissionswerten, die am ehesten mit denen eines Vierzylinders zu vergleichen sind.“
Wie gesagt: Ich liebe meinen Prius, aber Liebe macht nicht blind: Ich respektiere, nein, ich bewundere die Autos mit dem markanten geschwungenen L auf dem Kühler, weil sie technische Meisterleistungen darstellen. Aus diesem Grund war die Erweiterung meiner Prius-Website um eine Lexus-Hybrid-Sektion nicht nur logisch, sondern geradezu zwingend.
Diese Website hiess während des ersten Jahres „Lexus – die Hybrid-Limousinen“, diese Seite hatte den Titel „Warum diese Website, und warum nur Limousinen?“, und im Text hiess es „Dass die Hybrid-SUVs (Baureihe RX) von Lexus hier fehlen, ist Ihnen wahrscheinlich aufgefallen. Vielleicht ist das den RX gegenüber nicht ganz fair, schliesslich begann die Geschichte des Hybridantriebs bei Lexus mit dem RX 400h. Der Grund ist, dass mich, obwohl – oder vielleicht weil – ich selbst lange in einem solchen 2-Tonnen-Fahrzeug unterwegs war, Geländewagen im Moment nicht mehr interessieren. Das muss aber nicht für alle Zeiten so bleiben …“
Der Zeitpunkt für diese Ergänzung ist jetzt gekommen – es wäre inhaltlich unlogisch und diesem faszinierenden Auto gegenüber mehr als nur ein wenig unfair, den RX 450h weiter zu ignorieren. Viel Spass also mit der jetzt passend betitelten Site Lexus Hybrid-Fahrzeuge!
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Erste Veröffentlichung am 2. Januar 2010, letzte Bearbeitung am 7. Januar 2011.
Adresse dieser Seite: http://www.ozdoba.net/lexus/lexus/lexus_website.html