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| Die Bahnen Harzquerbahn: Hasserode km 56,2 |
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Das Logo links zeigt das Produkt, das Hasserode weit über die Grenzen des Harz hinaus deutschlandweit bekannt gemacht hat: Das Hasseröder Premium Pils.
Im Jahr 1872 wurde in Hasserode die Brauerei „Zum Auerhahn“ gegründet, und dieser ist der Firma bis heute als Markenzeichen erhalten geblieben. Die Brauerei ist heute nicht mehr in Hasserode, sondern im Wernigeroder Gewerbegebiet angesiedelt, geschichtsbewusst unter der Adresse „Auerhahnring“. Sie können sie übrigens besichtigen, wenn Sie einmal eine Abwechslung von der Eisenbahn suchen …
Neben der Brauerei waren in Hasserode verschiedene Süsswarenhersteller angesiedelt, und damit kommen wir dann zur Eisenbahn: In Hasserode gab es zu den besten Zeiten vier Anschlussgleise zu gewerblichen Kunden.
Neben einem Gleis zur Schokoladefabrik gab es einen Anschluss für einen örtlichen Kohlehändler, ein Gleis zur Sägemühle Niewerth auf dem Gelände des früheren „Blaufarbenwerks Hasserode“ und ein Gleis zu einer Firma Wegener, über die ich nichts weiter weiss. Die Schokoladefabrik muss ein imposanter Komplex gewesen sein; Otterbach schreibt dazu 1924 „Unmittelbar beim Bahnhof zeigt sich gewissermassen als Repräsentantin der bedeutenden Wernigeroder Schokoladen-Industrie die moderne, umfangreiche Anlage der Ferdinand Karnetzki A.G. (1)“
In Hasserode gab es zwischen etwa 1921 und 1923 umfangreiche Umbauarbeiten am Bahnhofsgebäude und an den Gleisanlagen. Interessant für den Eisenbahnfreund ist Hasserode heute wegen der teilweise noch erkennbaren Reste des alten Gleisbildes und wegen der nach dem Umbau ungewöhnlichen Anordnung des Empfangsgebäudes zu Bahnsteig und Gleisen.
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| Ich habe Respekt vor dem Begriff Copyright, und daher habe ich, obwohl das Einscannen des Gleisbildes von Hasserode aus dem Buch von Zieglgänsberger/Röper die einfachere Lösung gewesen wäre, diese ziemlich aufwändige Schemazeichnung selbst erstellt. Die erwähnte Abbildung aus dem Buch diente mir dabei als Vorlage. |
Die Anschlüsse zu den Firmen snd heute alle verschwunden, aber einige „Überbleibsel“ der alten Zeiten lassen sich noch finden. Ich zeige Ihnen im Folgenden einige Bilder, die alle im Juli 2007 entstanden.
Der rote Punkt mit dem Pfeil zeigt jeweils den Standort des Fotografen und die Blickrichtung an.
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Blick am Bahnhofsgebäude entlang Richtung Wernigerode. Rechts im Bild sieht man noch Reste des früheren Abzweigs zum Sägewerk Niewerth, selbst die Weichenlaterne ist noch da. |
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Vom Bahnhofsgebäude aus ist der Bahnsteig über einen kurzen Fussweg zu erreichen; er ist vom Bahnhofsgebäude aus nicht sichtbar. | ![]() |
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Hinter der Hecke liegt der Bahnsteig; man schaut auf die Rückseite des Ortsschildes „Wernigerode-Hasserode“. Das einsame Weichenspannwerk auf der Wiese gehört wahrscheinlich zum früheren Abzweiger auf die Hauptstrecke nach Nordhausen. |
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Blick vom Bahnsteig in Richtung Nordhausen. |
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Blick Richtung Wernigerode. Links Strecken- und Überholgleis, von rechts kommt das vor dem Bahnhofsgebäude verlaufende Gleis. |
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Am Ende der ehemaligen Ladestrasse steht heute ein ziemlich ramponierter uralter Güterwagen. |
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Zwei Gleise, auf denen schon lange kein Betrieb mehr stattfindet: Links die ehemalige Ladestrasse, rechts das Gleis, das früher Sägewerk und Kohlenhandlung bediente. |
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Literatur:
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Copyright © 2008 und verantwortlich für den Inhalt:
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Erste Veröffentlichung am 17. August 2008, letzte Bearbeitung am 17. August 2008.
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